Thema 2.8: Verpackung

Verpackung spielt eine zunehmend entscheidende Rolle bei der Sicherung des in Produkte investierten Werts, um sicherzustellen, dass sie mit minimalem Abfall ihren beabsichtigten Zweck erfüllen können. Nachhaltige Materialien für den Kontakt mit Lebensmitteln optimieren die Leistungserbringung bei reduziertem Energie- und Materialeinsatz sowie mit geringeren negativen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen wie Abfallemissionen. Dies trägt zur Nachhaltigkeit sowohl bei industriellen Lebensmittelverarbeitungsmaschinen als auch bei der Lebensmittelverpackung bei.

Verpackungsmaterialien

Der wachsende Bedarf an gesünderen, praktischen, sicheren und länger haltbaren Lebensmitteln treibt die Entwicklung innovativer Verpackungsmaterialien voran. Diese Verpackungsmaterialien bestehen aus Polymeren, Papier/Pappe, Metallen oder Glas. Polymere können in essbare oder nicht essbare Kategorien unterteilt werden, wobei nicht essbare hauptsächlich aus petrochemischen Stoffen gewonnen werden. Essbare Filme hingegen werden aus erneuerbaren Quellen wie Stärke, Kohlenhydraten, Polysacchariden und mehr hergestellt.

Ökolabels

Umweltzeichen dienen dazu, Verbraucher:innen über besondere Produkteigenschaften aufzuklären, und haben sich als wirksames Mittel zur Förderung umweltfreundlicher Produkte erwiesen. In der Lebensmittelindustrie konzentriert sich die Umweltkennzeichnung hauptsächlich auf die Förderung des ökologischen Landbaus und bezieht sich vor allem auf die landwirtschaftliche Phase der Lieferkette. Im Gegensatz dazu gibt die Kohlenstoffkennzeichnung Informationen über den CO2-Fußabdruck im gesamten Lebenszyklus des Produkts.

Im Folgenden sind Beispiele für EU-Umweltzeichen aufgeführt: