Lebensmittelbanken existieren für Menschen, die von Hunger betroffen sind, ohne Diskriminierung. Dies können Menschen mit niedrigem Einkommen sein bzw. die wirtschaftlich benachteiligt, arbeitslos, unterbeschäftigt, wirtschaftlich gefährdet, mit Ernährungsunsicherheit, unter- oder mangelernährt oder verarmt sind.1
Lebensmittelbanken verteilen keine Mahlzeiten oder gleichwertige Mahlzeiten an bedürftige Menschen*. Lebensmittelbanken verteilen Lebensmittel an Wohltätigkeitsorganisationen wie Suppenküchen, Nachtherbergen, Waisenhäuser, Sozialzentren, Selbsthilfeheime für Menschen mit Behinderungen usw.1
Lebensmittelbanken erhalten kostenlose Lebensmittel, einschließlich Produkte mit kurzer Haltbarkeit, sogenannte nicht-kommerzielle Artikel, falsch verpackte und solche, deren Wert und Nährqualität außer Frage stehen. Lebensmittelbanken kaufen meistens keine Lebensmittel.1
Lebensmittelbanken sind gemeinnützige Organisationen.1
Die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung verbessert die Widerstandsfähigkeit der Lebensmittelversorgungskette, hilft unserem Planeten und trägt zur Ernährungssicherheit bei. Hier kommen die Lebensmittelbanken ins Spiel.3
Lebensmittelbanken tragen täglich zur Erreichung des SDG-Ziels 12.3 bei: Halbierung der globalen Pro-Kopf-Lebensmittelverschwendung auf Einzelhandels- und Verbraucher:innenebene und Reduzierung der Lebensmittelverluste entlang der Produktions- und Lieferketten bis 2030.3
*Es gibt einige Ausnahmen wie Estland, Deutschland und die Niederlande.